Herzlich Willkommen bei der Aufsuchenden Altenarbeit in Bremen

„Niemand verlässt seine gewohnte Umgebung leichten Herzens“, sagte Sozialsenatorin Anja Stahmann, „schon gar nicht, wenn man über Jahrzehnte in seiner Nachbarschaft verwurzelt ist.“

Ältere Menschen möchten möglichst lange zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Unterstützende Hilfen im Stadtteil können ihnen das ermöglichen: Durch Besuche und gemeinsame Aktivitäten kann einer drohenden Vereinsamung entgegengewirkt und damit die Lebensqualität spürbar verbessert werden.

In 2008 als Modellprojekt der Bremer Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen gestartet, wird die Aufsuchende „Altenarbeit-Hausbesuche“ inzwischen als Regelangebot der offenen Altenhilfe in drei Stadtgebieten durchgeführt. Die Ausweitung auf einen vierten Standort wird aktuell umgesetzt.

Ziel der präventiven Hausbesuche ist es, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu gewährleisten. Dafür wurden ehrenamtliche Besuchsdienste eingerichtet. Freiwillige Besucherinnen und Besucher bieten regelmäßig Gesellschaft und informieren über Angebote im Stadtteil. Auf Wunsch wird Unterstützung vermittelt oder die Teilnahme an Veranstaltungen organisiert.

Bisherige Erfahrungen zeigen: Viele der besuchten Menschen hatten nie oder nur wenig Kontakt zu Freunden. Neben den regelmäßigen Besuchen wird häufig die Begleitung beim Spazierengehen und Einkaufen, bei Arztbesuchen oder für gemeinsame Unternehmungen gewünscht.

Die vier B der Aufsuchenden Altenarbeit stehen für Begegnen, Besuchen, Begleiten und Beraten.

Logo der Aufsuchende Altenarbeit: Begegnen, Besuchen, Begleiten, Beraten